Where do we go from here?

Where do we go from here?

English version below

Wir wollen dir kurz einen Eindruck geben was wir in den letzten zwei Monaten so erlebt haben und wohin uns das geführt hat. Wir waren für drei Wochen in San Francisco, sind 3500km mit einem Wohnmobil nach Austin, Texas gefahren und haben dort auf dem SXSW Festival unser Produkt gelaunched und getestet. Jetzt sind wir seit gut zwei Wochen wieder auf deutschem Boden, haben ein schönes neues Büro bezogen und bauen fleißig an unserem Produkt weiter, aber machen wir immer noch so weiter wie vorher, oder haben uns die Eindrücke in den USA verändert? Ja, sie haben es.

Unser erster Eindruck in den USA war: Es ist wirklich anders und es ist kein Wunder warum die erfolgreichen Unternehmen im Digitalbereich aus den USA und vor allem aus San Francisco / Silicon Valley kommen. Die Amis kochen zwar auch nur mit Wasser, aber mit äußerst viel Wasser und machen das Feuer ein wenig heißer. Im Silicon Valley wird Produktentwicklung gelebt. Die meisten Gründer haben einen technischen Hintergrund bzw. haben nach ihrem Philosophie-, Kunst-, oder Wirtschaftsstudium das Coden angefangen. In ihren Augen kann man damit in San Francisco noch nach Gold hacken, mit einem Kunststudium eher nicht. Die Anzahl der Gründer aus aller Welt ist überwältigend. Ob in Bars oder auf der Straße, man trifft laufend auf andere Unternehmer.

Schnell haben wir gesehen, wo wir in den letzten Monaten Fehler gemacht haben. Wir haben versucht “lean” zu arbeiten, viel mit Nutzern zu sprechen und entsprechenden Input auch in das Produkt bubble it! einzubauen. Das Problem ist, wir haben dadurch sehr viele Ideen versucht in ein Produkt zu pressen. Das funktioniert nicht und ist auch nicht der Sinn hinter einem „lean StartUp“.

Wir haben gemerkt, dass Produkte vor allem im mobile Bereich einen viel spezifischeren Nutzen haben müssen, damit sie genutzt werden, jede App erfüllt meistens genau einen Zweck. Wir haben versucht dir als Nutzer eine Live-Karte zu geben, auf der du siehst was gerade passiert, dich bei deiner persönliche Abendplanung individuell zu inspirieren, dich mit Menschen an anderen Orten zu verknüpfen wenn du Fragen hast, Nachrichten zu den größten Brennpunkten der Welt zu liefern, dein persönliches Tagebuch zu sein und dir die Möglichkeit geben zu schauen, wo denn wer gerade so unterwegs ist. Genau hier ist der Fehler, wir haben zu viel auf einmal versucht. Letztendlich haben wir keines dieser Features perfektioniert sondern final ein Konglomerat aus all diesen geschaffen.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Nutzerfeedback und die Entwicklung der App zusammen mit einer Community finden wir wichtiger und richtiger denn je, jedoch haben wir gelernt Feedback entsprechend einzuordnen und verstanden, dass im ersten Produkt nicht alle Bedürfnisse befriedigt werden können, dafür aber gezielt ein Spezielles. Wir haben und hatten immer das Ziel eine App für und mit unseren Nutzern zu bauen und auf ihre Ideen zu hören. Diesen Weg gehen wir weiter, aber gezielter und Schritt für Schritt.

Wir haben es uns zum Ziel gemacht Menschen lokal zu vernetzen, Ihnen eine Plattform zu bieten, um sich und andere darüber zu informieren was gerade lokal passiert und dabei zu inspirieren immer wieder neue Dinge zu erleben.

Wir schaffen eine Plattform für die Kreativen unserer Gesellschaft, um zu zeigen, was für Hammer Sachen eigentlich täglich um uns herum passieren, weil wir selber denken, dass das wirklich nützlich wäre.

Wir haben nun ein Jahr lang an einer Live-Karte, Datenbanken und Serverinfrastruktur gearbeitet. Dazu haben wir immer wieder neue Konzepte entwickelt und eingearbeitet. Wir haben uns entschlossen diese geschaffenen Werte an Backend-Infrastruktur und Technologie zu nutzen, jedoch keine Angst davor zu haben auch radikale Änderungen in der App vorzunehmen.

Bubble it! muss und wird sich verändern, um der bubble it! Community den gewünschten Nutzen einfach und intuitiv bieten zu können. Wir sind überzeugt davon, dass wir die ersten richtigen Schlüsse gezogen haben. Die ersten Schritte haben wir für uns definiert, was danach kommt hängt von eurem Feedback ab. Im Laufe der nächsten Wochen werden wir für unsere Tester die erste Iteration veröffentlichen.

Wir freuen uns auf die nächsten Monate. Let’s bubble it!

Björn, Niko, Witali und Tim

 

English Version:

We would like to give you an impression of what we have done within the last weeks and where that leaves us now: The last 1,5 month, we spent in the US. We lived in San Francisco for three weeks, traveled 2.000 miles with an RV to Austin and launched and tested our product there at SXSW. We back in Germany for about 2 weeks now. We moved to a new office and we still working on the product. However, did the US experience actually change the way we work. Yes.

Our first impression in the U.S. was: It really is different. It is not by chance that there are so many successful entrepreneurs from the U.S. and especially from the Valley. It’s the place where lean product development is practiced and vitalized. Most of the founders have a technical background or studied philosophy, art or economics and learned how to code after their studies.

We quickly figured out, what we could have done differently in terms of product development. We tried to apply a “lean” approach: talk a lot with users and build in the input they gave us. The problem is, you guys gave us so many great ideas and we tried to squeeze them all into one product. We tried to unite: a live map with great animiations, inspiration for your evening plans, connections with people at other places to ask questions about what is happening there, live news from melting pots around the world, your personal diary and a map where you can see who of your friends is currently where.

We figured out that a product needs to have one specific purpose, in order to be functional.  In the end, we didn’t work out one perfect use case, but developed a mix out of all of them. That doesn’t work.

No misunderstandings here: Working together with a community to develop the app is more important to us than ever, but we understood that we can’t fulfill every need and that we need to concentrate on one. We always had the goal to build an app for and with users and to listen to their ideas. We continue that way, even more concerted.

Our goal is to connect people locally: To build a platform to get informed and inform others about what is happening. We want to provide an inspiration for new and exiting experiences.

This platform is made for the creative and dedicated people in order to show how many great things are happening around us everyday. We want to build this platform, because we actually think that would be really useful. For ourselves as well.

We worked on a live-map, a data base and server infrastructure for more than a year. We developed loads of concepts and tried out quite a few. We decided to use our created backend infrastructure and technology, because it has proven to be very valuable. However, we will be flexible and open to radical changes within the app.

Bubble it! needs to change in order to deliver the described value to our users. We are convinced that we drew the right conclusions for now and defined good first steps. What comes after that depends on your feedback. We will publish the first iteration within the next weeks.

We are looking forward to the next months. Let’s bubble it!

Björn, Niko, Witali and Tim

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